Donnerstag, 29. März 2012

Ehrung


Das Konzert einer Psyche

Hörst Du ihn? Den Nachhall?

Das Echo des Grimmens in meinem Bauch?
Es gleicht einem makabren Brauch,
Wenn die Sorge um Dich, Dein Sein,
Und uns an den Knochen meiner Seele kaut,
Um mich mit Lanzen voranzutreiben.

Hörst Du ihn? Den Nachhall?

Das Echo schwarzer Wut in meinem Herzen?
Ich ertrage sie für Dich, geifernde Schmerzen.
Der Wille, Dich zu schützen. Er frisst mich auf.
Und innerlich fällt aller Frieden Um Deines Wohles Willen.

Hörst Du ihn? Den Nachhall?

Das Echo des Pochens zwischen meinen Schläfen?
In Deinen Augen die Geborgenheit von Häfen,
Sie verwirrt mich, raubt mir jeden reinen Gedanken.
Und ich kann mich nicht sammeln, Um irgendein klares Wort zu sprechen.

Und hörst Du ihn? Den Nachhall?

Das Echo in meinem pulsierenden Geist?
Die Kraft, die mir jeden Weg neu weist,
Die ungleich einer Welle niemals brandet.
Und ich bin voll eines silbernen Glückes,
Um dank Deiner Blüte niemals zu verzagen.

Ich bin mir sicher, du kannst ihn hören,
Möchte glimmend darauf schwören,
Dass Du mich erkennst,
Dennoch nicht von dannen rennst.

Weil Du anders als die Masse bist,
Öffne ich ohne jede arge List,
Langsam Alle Obsidiantore.
Für Dich.

Eine Kleinigkeit von einem begnadeten Künstler. Ich möchte eigentlich gar nicht viel dazu sagen. Nur dass es mich immer wieder von neuem berührt und begeistert. Nur eine Sache: Die Strophe, in der er die Augen der Person beschreibt. Es ist meine Lieblingsstrophe, weil ich dieses Gefühl kenne, wenn man jemanden in die Augen guckt und plötzlich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Wenn  man davon überrascht ist, was alles in diesen Augen liegt, wie tief man blicken kann. Und von den Dingen, die man darin sieht, entweder erschrocken ist oder überrascht. Im Endeffekt ist es egal, es reicht dieser eine Blick, damit man alles um sich herum vergisst.
In Erinnerungen und Bilder vertieft,
Lea

2 Kommentare:

  1. Habe ich eine Ahnung, von wem das sein könnte? Richte ihm bei Geegenheit meine Hochachtung aus, das Gedicht ist echt gut..

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  2. Schöner text, schönes gedicht, und mir ist das gefühl auch nur zu gut bekannt :D

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