Kaffee zum
vorwärts gehen. Übersetzungstest in der zweiten Stunde. Große Pause mit dem
besten Freund Zilles Hurengespräche lesen (ich liebe berliner Akzent). In
Deutsch Zettel schreiben. Zweite große Pause für meine Mutter zum Markt und eine
positive Überraschung erleben. Zwei Stunden Geschichte zum einschlafen. Die Erkenntnis,
dass keine Geschichte so gelingt, wie sie soll.
Kalte Hände trotz Klavierspielen.
Ich verachte diesen Reiter und liebe Elise. Sämtliche Ringe rutschen deswegen.
Wieder Tasche packen und aus dem Haus. Drinnen fällt mir die Decke auf den Kopf.
Nervosität. Verzweiflung. Enttäuschung. Wiederentdeckung alter Freunde. Feststellung,
dass manche nicht sind, was sie vorzugeben versuchen.
Abartige Rückenschmerzen
bei der kleinsten Bewegung - ich glaube, meine rechte Schulter ist nach dem Tag
mit der Tasche völlig im Eimer.
Sonne. Ein Lächeln, was mich empfängt. Sonnenuntergang
auf der Peißnitz. Ein Feuer, was die Kälte vertreibt und die Haut zu verbrennen
scheint. Lange Gespräche über das Leben. Zu viele Zigaretten. Zu wenig Essen.
Ein Kunstwerk, was mich ehrt und betrübt. Eine mit Asche bestäubte schwarze Hose.
"Wenn
man schon nichts über dich sagen kann, aber du siehst aus wie ein Mehl
gefallen."
Ich werde euch bei Zeiten ein Bild von diesem Kunstwerk zeigen.
Lea
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