Montag, 19. März 2012

Ein Tag wie jeder andere


Kaffee zum vorwärts gehen. Übersetzungstest in der zweiten Stunde. Große Pause mit dem besten Freund Zilles Hurengespräche lesen (ich liebe berliner Akzent). In Deutsch Zettel schreiben. Zweite große Pause für meine Mutter zum Markt und eine positive Überraschung erleben. Zwei Stunden Geschichte zum einschlafen. Die Erkenntnis, dass keine Geschichte so gelingt, wie sie soll.
Kalte Hände trotz Klavierspielen. Ich verachte diesen Reiter und liebe Elise. Sämtliche Ringe rutschen deswegen. Wieder Tasche packen und aus dem Haus. Drinnen fällt mir die Decke auf den Kopf. 
Nervosität. Verzweiflung. Enttäuschung. Wiederentdeckung alter Freunde. Feststellung, dass manche nicht sind, was sie vorzugeben versuchen. 
Abartige Rückenschmerzen bei der kleinsten Bewegung - ich glaube, meine rechte Schulter ist nach dem Tag mit der Tasche völlig im Eimer. 
Sonne. Ein Lächeln, was mich empfängt. Sonnenuntergang auf der Peißnitz. Ein Feuer, was die Kälte vertreibt und die Haut zu verbrennen scheint. Lange Gespräche über das Leben. Zu viele Zigaretten. Zu wenig Essen. Ein Kunstwerk, was mich ehrt und betrübt. Eine mit Asche bestäubte schwarze Hose.

"Wenn man schon nichts über dich sagen kann, aber du siehst aus wie ein Mehl gefallen."

Ich werde euch bei Zeiten ein Bild von diesem Kunstwerk zeigen.
Lea

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