Laute Musik
und Gedanken, die durch meinen Kopf schießen. Ich habe schon lange nicht mehr
geschrieben. Der Stift fühlt sich fremd und doch vertraut an. Er möchte reden -
ich möchte reden. Über Mut.
Mut sind
viele Dinge. Mut ist es, wenn man senkrecht an einer Hauswand in die Tiefe
rennt nur mit einem Seil gesichert. Mut ist es, wenn man jemandem offen und
ungeschminkt die Wahrheit sagt. Mut ist es, wenn man sich für jemanden
einsetzt. Und Mut ist es, sich vor einen anderen schutzlos zu stellen mit den
einfachen, ehrlichen Worten: "Ich mag dich."
Ich sage oft
anderen die Wahrheit ins Gesicht oder setze mich für andere ein. Das sogenannte
"Houserunning" steht in Kürze an und ich freue mich darauf. Aber es
fällt mir unglaublich schwer auf einen bestimmten Kerl zuzugehen und ihn
anzusprechen. Denn sobald ich vor ihm stehe, ist mein Kopf wie leergefegt und
mein Mut verabschiedet sich in den Urlaub. Es ist wie verhext und ich weiß beim
besten Willen nicht wieso. Nein, das ist nicht ganz richtig. Natürlich weiß ich
warum. Die objektive Kausalität ist klar. Aber nicht die Reaktion. Wieso muss
mein Kopf völlig leer sein? Könnte es nicht eine positive Folge haben?
Ich frage
mich oft wie mir das passiert ist und ob das ganze eine Zukunft hätte. Ich war
lange unsicher, aber ich habe eine Erkenntnis gefasst: So kann es nicht weiter
gehen, so wird es nicht weitergehen! Ich werde das endlich klären. "Wer
nicht kämpft, hat schon verloren." Leider wahr. Drückt mir die Daumen!
Lea