Sonntag, 30. September 2012

Rom


Laute Musik und Gedanken, die durch meinen Kopf schießen. Ich habe schon lange nicht mehr geschrieben. Der Stift fühlt sich fremd und doch vertraut an. Er möchte reden - ich möchte reden. Über Mut.
Mut sind viele Dinge. Mut ist es, wenn man senkrecht an einer Hauswand in die Tiefe rennt nur mit einem Seil gesichert. Mut ist es, wenn man jemandem offen und ungeschminkt die Wahrheit sagt. Mut ist es, wenn man sich für jemanden einsetzt. Und Mut ist es, sich vor einen anderen schutzlos zu stellen mit den einfachen, ehrlichen Worten: "Ich mag dich."
Ich sage oft anderen die Wahrheit ins Gesicht oder setze mich für andere ein. Das sogenannte "Houserunning" steht in Kürze an und ich freue mich darauf. Aber es fällt mir unglaublich schwer auf einen bestimmten Kerl zuzugehen und ihn anzusprechen. Denn sobald ich vor ihm stehe, ist mein Kopf wie leergefegt und mein Mut verabschiedet sich in den Urlaub. Es ist wie verhext und ich weiß beim besten Willen nicht wieso. Nein, das ist nicht ganz richtig. Natürlich weiß ich warum. Die objektive Kausalität ist klar. Aber nicht die Reaktion. Wieso muss mein Kopf völlig leer sein? Könnte es nicht eine positive Folge haben?
Ich frage mich oft wie mir das passiert ist und ob das ganze eine Zukunft hätte. Ich war lange unsicher, aber ich habe eine Erkenntnis gefasst: So kann es nicht weiter gehen, so wird es nicht weitergehen! Ich werde das endlich klären. "Wer nicht kämpft, hat schon verloren." Leider wahr. Drückt mir die Daumen!
Lea

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