Das Konzert einer
Psyche
Hörst Du ihn? Den Nachhall?
Das Echo des Grimmens in meinem Bauch?
Es gleicht einem makabren Brauch,
Wenn die Sorge um Dich, Dein Sein,
Und uns an den Knochen meiner Seele kaut,
Um mich mit Lanzen voranzutreiben.
Hörst Du ihn? Den Nachhall?
Das Echo schwarzer Wut in meinem Herzen?
Ich ertrage sie für Dich, geifernde Schmerzen.
Der Wille, Dich zu schützen. Er frisst mich auf.
Und innerlich fällt aller Frieden Um Deines Wohles
Willen.
Hörst Du ihn? Den Nachhall?
Das Echo des Pochens zwischen meinen Schläfen?
In Deinen Augen die Geborgenheit von Häfen,
Sie verwirrt mich, raubt mir jeden reinen Gedanken.
Und ich kann mich nicht sammeln, Um irgendein klares Wort
zu sprechen.
Und hörst Du ihn? Den Nachhall?
Das Echo in meinem pulsierenden Geist?
Die Kraft, die mir jeden Weg neu weist,
Die ungleich einer Welle niemals brandet.
Und ich bin voll eines silbernen Glückes,
Um dank Deiner Blüte niemals zu verzagen.
Ich bin mir sicher, du kannst ihn hören,
Möchte glimmend darauf schwören,
Dass Du mich erkennst,
Dennoch nicht von dannen rennst.
Weil Du anders als die Masse bist,
Öffne ich ohne jede arge List,
Langsam Alle Obsidiantore.
Für Dich.
Eine
Kleinigkeit von einem begnadeten Künstler. Ich möchte eigentlich gar nicht viel
dazu sagen. Nur dass es mich immer wieder von neuem berührt und begeistert. Nur
eine Sache: Die Strophe, in der er die Augen der Person beschreibt. Es ist
meine Lieblingsstrophe, weil ich dieses Gefühl kenne, wenn man jemanden in die
Augen guckt und plötzlich keinen klaren Gedanken mehr fassen kann. Wenn man davon überrascht ist, was alles in diesen
Augen liegt, wie tief man blicken kann. Und von den Dingen, die man darin sieht,
entweder erschrocken ist oder überrascht. Im Endeffekt ist es egal, es reicht
dieser eine Blick, damit man alles um sich herum vergisst.
In
Erinnerungen und Bilder vertieft,
Lea
