Eine
Menschenmasse. Ich verlasse meinen Platz neben dir und gleite auf eigenem Weg
weiter. Ich sehe wie du stehen bleibst und dich um dich selbst drehst auf der
Suche nach mir. Dann entdeckst du mich und kommst auf mich zu. Es ist dieser
Blick, den ich mag. So voller Liebe und Zärtlichkeit.
Ich kann
deinen brennenden Blick regelrecht auf meiner Haut regelrecht spüren. Wie er
ein Feuer in mir und auf meiner Haut zu entzünden scheint. Es grenzt an eine
Qual, aber so vollendet, dass es irgendwo auch ein Geschenk ist. Quälende Lust
und Verlangen nach dir.
Ich mag dein
Lächeln unglaublich gerne, leicht, ehrlich. Immer wenn du dir erlaubst ein
bisschen etwas von deinem Inneren nach außen zu zeigen - einfach mal zu zeigen
wie glücklich du eigentlich im Moment bist.
Aber auch
der gequälte Blick in deinen Augen als du erkannt hast, dass du doch Hilfe
brauchst und annehmen musst. Du bist doch kein Einzelkämpfer! Wozu hat man denn
Menschen, die einen lieben, wenn nicht um um Hilfe zu bitten? Dafür verurteilen
sie dich doch nicht. Und dadurch wird auch nichts in die kaputt gehen.
Tausend
Erinnerungen an Augenblicke ohne Masken.
Wenige
Momente mit ihr.
Dieser
nachdenkliche, traurige Blick, weil dich etwas bedrückt, was du mir nicht sagen
willst. Und meine Versuche etwas aus dir herauszubekommen.
Und auch
wenn es noch nicht so weit ist, weiß ich jetzt schon den nächsten Moment. Wenn
du mich verlassen wirst. Dann wirst du dein Züge so genau unter Kontrolle
haben, dass es weh tun wird dich so zu sehen. Und das um meinetwillen.
Ich werde
jeden einzelnen Moment heute noch einmal erleben - heute, morgen, wann auch
immer. Kleine, kostbare Geschenke. Zu wertvoll um sie zu vergessen. Und schön
genug um von der Erinnerung zu träumen und sie zurück zu wünschen.
Masken sind
wertvolle Geschenke. Manche Geschenke wie Erinnerungen kann man getrost
behalten und sie in seinem Herzen wiegen. Andere Dinge wie Masken muss man
zeitweise ablegen. Ich hoffe, das Wochenende hat dir bei der Auszeit von der
Bürde, die wir wenigen Maskenspieler tragen, geholfen. Und dich wieder einen
Schritt von der Verschmelzung zurückgeführt.
Völlig
surreal. Die gesamten letzten Tage. Und die Besten seit knapp zwei Wochen.
In
Erinnerungen und Dankbarkeit,
Lea
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